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Mediation & Konfliktmoderation

  • In Ihrem Team fehlt es an Motivation?
  • Immer mehr Kraft und Zeit geht für Missverständnisse drauf?
  • Schwelende Konflikte sind offensichtlich und wirken sich auf die Arbeit aus?
  • Fehler, Fehlzeiten oder Mitarbeiterbindung sind ernstzunehmende Themen geworden?
  • Freude und Humor bei der Arbeit werden immer seltener?

“Problemtalk creates problems. Solutiontalk creates solutions.“

Steve de Shazer

Oft gelingt es, schwelende Konflikte im Dreiergespräch oder in einem Teambuilding Workshop aufzulösen. Manchmal aber auch nicht. Dann kann eine konkret kommunizierte Mediation oder Konfliktmoderation sehr hilfreich sein, lädt sie doch neben der Konfliktlösung auch zu einer anderen Sichtweise ein: Konflikte als Chance zu begreifen und hin zu einer positiven Veränderung der aktuellen Situation zu nutzen. Die Beteiligten bekommen die Chance im vertraulichen Rahmen ihre Themen anzugehen, eigene Lösungen zu entwickeln und hilfreiche Erkenntnisse für den Umgang mit Konflikten auch über diese Gespräche hinaus mitzunehmen.

Hier einige Beispiele für Konflikte am Arbeitsplatz

  • interkulturelle Konflikte (ob Ost-West, Nord-Süd oder Land X und Land Y: in der Arbeitswelt machen sich die kulturellen Prägungen manchmal schon bei der Begrüßung bemerkbar und erst recht in der Zusammenarbeit)
  • Rollen- und Aufgabenverständnis (z.B. durch fehlende Definition der Verantwortlichkeiten)
  • Umgang mit Konflikten an sich (z.B. Harmoniewunsch und dadurch Verdrängen des Konflikts versus Klärungswunsch auf der anderen Seite)
  • Kommunikation von Feedback bzw. Kritik (der eine braucht es klar und deutlich, dem anderen reicht ein dezenter Hinweis)
  • Wertekonflikte (z.B. anderes Verständnis von Zuverlässigkeit,Pünktlichkeit, Ordnung, Struktur)
  • Sachkonflikte (z.B. über die Vorgehensweise bei der Planung eines Projekts)
  • Hierarchiekonflikte (z.B. langjährige Mitarbeiter mit neuen Mitarbeitern)
  • Beziehungskonflikte (vielleicht stimmt auch mal die Chemie nicht, aber es lässt sich trotzdem meist ein Weg für die Zusammenarbeit finden)

Konfliktmoderationen

Ein konkretes Beispiel: Wertekonflikte

Unsere individuellen Werte zeigen sich in unseren Handlungen, unserem Verhalten in den verschiedensten Kontexten und in unserer Art zu kommunizieren. Sie sind ein Teil von uns und auch Teil einer jeden Unternehmenskultur. Werte sind also keine Gegenstände und sie sind oft schwer greifbar. Wir spüren sie besonders dann, wenn Spannungen entstehen oder wenn etwas übertrieben wurde. Zum Beispiel kann eine übertriebene Verantwortung als Einmischung verstanden oder zu viel Vertrauen als blindes Vertrauen empfunden werden.

Wertekonflikte - ChangenWas in welchem Maß im Team gelebt werden soll, kann in einer Mediation oder Konfliktmoderation gemeinsam erarbeitet werden, so dass die gemeinsamen Werte auch als Motor für Entwicklung genutzt werden können.

Ich bin ausgebildete Mediatorin (Mitglied im Bundesverband Mediation) und habe zahlreiche Erfahrungen allein oder in Co-Mediation mit Kollegen/-innen in der beruflichen Welt ebenso wie in privaten Kontexten. In internationalen Teams habe ich verschiedene Konfliktmoderationen übernommen – auch in hoch eskalierten Situationen –  und freue mich jedes Mal mit, wenn die Wogen geglättet sind, jeder sein Gesicht waren konnte und gute Lösungen erarbeitet wurden.

Mediation oder Konfliktmoderation?

Mediation oder KonfliktmoderationWenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine Mediation bzw. Konfliktmoderation für Ihre Situation der richtige Weg ist, können wir dies gern vorab in einem gemeinsamen Gespräch klären.

Falls Sie noch nicht so vertraut mit dem Verfahren der Mediation sind oder mit dem Ansatz der Konfliktmoderation, können Sie dazu im Folgenden einige nützliche Informationen finden. Selbstverständlich können Sie mich aber auch bei Fragen persönlich kontaktieren.

Grundsätzliche Informationen zur Mediation und Konfliktmoderation

Die 5 Phasen und 6 Grundprinzipien der Mediation

Phase 1

Hier werden die Medianden zunächst über den Ablauf der Mediation durch den Mediator informiert. Auch gemeinsame Verhaltensregeln werden abgesprochen, wie z.B.

  • einander ausreden lassen
  • keine Beleidigungen
  • aufmerksames Zuhören
  • Notizen machen erlauben
  • der Mediator darf intervenieren

Aufgabe des Mediators ist es die Verantwortung für den Prozess zu tragen und hilfreiche Interventionen anzubieten.

Nach Absprache der Regeln wird häufig ein gemeinsamer Mediationsvertrag unterzeichnet, der für alle Beteiligten verbindlich ist.

Phase 2

Der Mediator sammelt zunächst alle Themen der Konfliktparteien – in der Regel auf einem Flipchart oder einer Metaplanwand. Während die Medianden ihre Standpunkte darstellen, achtet der Mediator darauf, dass nacheinander gesprochen wird, jeder die erforderliche Zeit bekommt, die er oder sie benötigt und möglichst jeder die gleiche Redezeit hat. Er stellt Fragen zum Verständnis und zur Vollständigkeit aller Themen, die zum Konflikt gehören.

Phase 3

Hier geht es darum herauszufinden, was die eigentlichen Interessen und Bedürfnisse sind, die hinter dem Konflikt stehen: Es geht um Gefühle, Bedürfnisse, Motive, Interessen und Wünsche. Aufgabe des Mediators in dieser Phase ist es weiter nachzufragen, aufzuklären und schrittweise die direkte Kommunikation zwischen den Konfliktparteien wieder herzustellen. Manchmal ist es in dieser Phase sinnvoll auch Einzelgespräche im gegenseitigen Einverständnis zu vereinbaren.

Phase 4

Nun ist es die Herausforderung der Medianden gemeinsam Lösungsoptionen zu erarbeiten. Hier wird ähnlich wie in einem Brainstorming erst einmal gesammelt. Vorschläge und Optionen werden dann diskutiert und erst in einem nächsten Schritt auch bewertet, ob und welche Lösungsvorschläge für die Einigung zieldienlich sind und ob sie auch realisierbar sind. Ziel ist es einen Konsens zu erreichen.

Phase 5

Am Ende einer Mediation wird in der Regel eine konkrete Abschlussvereinbarung verschriftlicht, die ggf. auch von Anwälten überprüft oder sogar mit formuliert wird. Der Inhalt wird von den Konfliktparteien selbst bestimmt, vom Mediator noch einmal vorgelesen und von allen Beteiligten unterzeichnet.

Die 6 Grundprinzipien in der Mediation

Neben den verschiedenen Phasen in der Mediation, die den Verfahrensablauf so transparent und dadurch auch erfolgreich machen, wird das Verfahren auch durch die folgenden 6 Grundprinzipien getragen:

1. Vertraulichkeit

Die Parteien und der Mediator verpflichten sich zur Verschwiegenheit während des gesamten Verfahrens.

2. Freiwilligkeit

Die Parteien nehmen freiwillig an der Mediation teil und können auch selbst entscheiden ob und wann sie sie beenden möchten.

3. Neutralität des Mediators

Der Mediator unterstützt die Parteien bei der Lösungsfindung, bleibt aber den Medianden gegenüber die ganze Zeit neutral (Allparteilichkeit).

4. Eigenverantwortlichkeit

Die Konfliktparteien entwickeln mithilfe des Mediators selbst ihre Lösungen und tragen auch die daraus hervorgehende Verantwortung.

5. Vollständige Informiertheit

Wissen und Informationen werden für die gemeinsame Lösungsfindung offen gelegt, damit alle Beteiligten die gleiche Ausgangsbasis haben.

6. Ergebnisoffenheit der Beteiligten

Die Mediation ist ein ergebnisoffenes Verfahren, denn sie lebt nicht von Vorgaben, sondern von den selbst erarbeiteten Ergebnissen der Medianden, die auf ihrem Lösungsweg vom Mediator unterstützt und begleitet werden.

Die Konfliktmoderation

Konfliktmoderation ist ein eigenständiges Konzept der Mediation und wird zur Klärung von Konflikten im betrieblichen oder organisationalen Kontext eingesetzt. Sie nutzt die systemische Beratung und die Moderation im Sinne der „Vermittlung im Konflikt“ als Ansatz für die Konfliktklärung in Organisationen. Ebenso wie in der Mediation verpflichtet sich der Konfliktmoderator der Allparteilichkeit. Ziel der Konfliktmoderation ist eine Beziehungs- und Konfliktklärung zwischen allen Beteiligten. Diese dient dann als Basis für die gemeinsam gesuchten Lösungsansätze und Vereinbarungen.

Es können verschiedene Konflikte mittels der Konfliktmoderation bearbeitet werden wie z.B.

  • Konflikt zwischen zwei Personen (z.B. im Kontext der Mitarbeiterführung)
  • Konflikte zwischen mehreren Personen (z.B. Teamkonflikt oder zwischen Geschäftsführern und Mitarbeitern oder zwischen Führungskraft und Mitarbeitern)

Die Teilnahme an einer Konfliktmoderation sollte wenn möglich freiwillig stattfinden. Allerdings ist es möglich, dass sie im Rahmen einer abhängigen Tätigkeit als Arbeitnehmer verpflichtend ist.

Ziele der Konfliktmoderation sind:

  • Klärung entstandener Verletzungen (psychischer Natur)
  • Lösung des Konflikts (eine schriftliche Vereinbarung ist optional)
  • Einigung der Beteiligten untereinander. Kein Richter oder Vorgesetzter trifft die Entscheidungen für die Konfliktparteien.

Konfliktlösungen

Kundenstimmen Mediation/Konfliktmoderation

„Sowohl das Team als auch meine Partnerin und ich haben insbesondere Frau Kostadinowa-Rohdes warmherzige Art, ihren Humor aber auch ihre strukturierte Führung kennen und schätzen gelernt. Sie stellt kluge Fragen, fängt auf, wenn es sehr emotional wird, weist Wege, wenn der eine oder andere in einer gedanklichen Sackgasse feststeckt, ist stets empathisch und geduldig und gibt kontinuierlich wertschätzendes und hilfreiches Feedback. Wir haben uns alle durch die Arbeit mit ihr gestärkt und verstanden gefühlt. Durch ihren Arbeitsstil getragen, wurde auch das Verständnis zwischen uns vertieft und der Zusammenhalt aller gefördert. Meine Partnerin und ich haben nun ein starkes und motiviertes Team, mit dem wir Tag täglich gerne zusammenarbeiten.“

„Anlass für unsere Mediation bei Frau Kostadinowa war ein tiefgreifender Konflikt. Ich bin mit wenig Hoffnung in die Mediation gegangen, weil mir klar war, wie festgefahren unsere Situation war und ich mir keinen Ausweg mehr daraus vorstellen konnte. Als sehr stimmig empfand ich die herzliche und gleichzeitig systemische Herangehensweise, geprägt von Achtsamkeit, Respekt und echtem Interesse. Im geschützten Raum fand echte Begegnung statt, die half im Alltag wieder achtsamer miteinander umzugehen. Sehr einfühlsames Coaching in einer Lebenskrise. Sehr hilfreiche Unterstützung und kreative Lösungsfindungen. Danke!“

„Anlass für unsere Mediation bei Frau Kostadinowa war ein tiefgreifender Konflikt. Ich bin mit wenig Hoffnung in die Mediation gegangen, weil mir klar war, wie festgefahren unsere Situation war und ich mir keinen Ausweg mehr daraus vorstellen konnte. Als sehr stimmig empfand ich die herzliche und gleichzeitig systemische Herangehensweise, geprägt von Achtsamkeit, Respekt und echtem Interesse. Im geschützten Raum fand echte Begegnung statt, die half im Alltag wieder achtsamer miteinander umzugehen. Sehr einfühlsames Coaching in einer Lebenskrise. Sehr hilfreiche Unterstützung und kreative Lösungsfindungen. Danke!“

„Frau Kostadinowa half unserer Familie, sich einander nach einem langjährigen generationsübergreifenden Familienkonflikt wieder zu nähern. Die schwierigen und emotionalen Gespräche leitete Frau Kostadinowa in sehr klar strukturierter und wohlwollender Art und Weise. Ihr temperamentvolles und zugleich aufmerksames und umsichtiges Wesen schafften eine Atmosphäre, in der jedes Mitglied unserer Familie den nötigen Raum bekam, sich zu öffnen. Frau Kostadinowa unterstützte uns in der Mediation nicht nur darin den anderen, sondern sogar sich selbst besser zu verstehen. Dank Frau Kostadinowa ist meine Familie einen großen Schritt weiter gekommen.“